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Liebe Mitglieder, Liebe Freundinnen und Freunde,



„Eine Zumutung werden sie denken.Trotzdem - das Jahr überlebt.“ (Ingo Cesaro)

Zerrieben zwischen daheim und doch nicht daheim (= Home Office) und Archiv mit seiner durch die Schließung für die persönliche Benutzung bedingten Anfragewellen, musste mein Dezember-Brief leider ausfallen.

Ein außergewöhnliches Jahr 2020 ist zu Ende.

Immerhin konnten wir uns im Verein am Jahresanfang noch zu drei Stammtischen am 08.01., 05.02. (Hans Betz berichtete aus der Vereinschronik über das Jahr 2019 mit unserem schönen Würzburg-Ausflug) und schon mit etwas Abstand zueinander am 04.03.2020 im „Schrödlwirt“ treffen (Janina Rummel/Stadtarchiv stellte das Projekt „Menschen machen Stadtgeschichte“ vor; Fortführung leider wegen nicht realisierbarer Kulturhauptstadt 2025 im Moment auf „Sparflamme“ aber Ergebnisse sind nicht verloren. Frau Rummel inzwischen beim „Deutschen Spielearchiv“ immerhin noch der Stadt Nürnberg verbunden).

So manch organisatorische Probleme der Gastwirtschaft möchte man sich inzwischen schon fast zurückwünschen, angesichts dessen, dass wir uns jetzt schon seit Sommer nicht mehr persönlich gesehen haben. Immerhin war im Juli bei bestem Wetter noch die intensive Stadtparkführung von Gerda Sommer und der Ausklang in der „Schillerklause“ möglich, was wir alle sehr genossen haben.

Im Februar, als wegen „Corona“ bereits in der Lombardei die Kleinstadt Codogno abgeriegelt wurde, konnte ich mit der Familie Prag nochmal intensiv erleben u.a. mit einer wunderbaren Tour durch das malerische Sárka-Tal – auch um den Touristenmassen zu entgehen. Dieses große Problem gerade für Städte wie Prag wirkt inzwischen ebenfalls fern.

Die Reisebeschränkungen bedeuten in dieser Hinsicht auch einmal eine Erholung für die Städte. Dies gilt ja in Nürnberg auch für den abgesagten Christkindlesmarkt. In der „Süddeutschen Zeitung“ erschien am 08.12.2020 ein großer Artikel über die „Christkinder“, in dem ich, als „Stadtarchivar“ betitelt, auch entsprechend zitiert werde.

Trotzdem bleibt zu wünschen, dass wir alle uns bald wieder frei bewegen können. Dass man nach 21 Uhr nicht mehr das Haus verlassen, geschweige denn von Nürnberg nach Fürth fahren darf, kann ja nicht der Normalzustand sein! Aber da müssen wir jetzt irgendwie durch und Abstand und Mundschutz, vielleicht auch Tests wie in meiner zweiten Südtiroler Heimat (erstmals seit ca. 40 Jahren nicht besucht), werden uns sicher in diesem Jahr noch intensiv begleiten. Hoffen wir sehr, dass die Impfversprechen so erfolgreich wie bei der Pockenimpfung oder der Schluckimpfung gegen Kinderlähmung, an die sich die Schulkinder der 1970er sicher noch erinnern, sein werden und kein Fiasko wie bei der Tuberkulose ab den 1930er Jahren (1970 von der WHO aus dem Programm genommen), was ich bei den Recherchen für die „Weimar“-Ausstellung des Stadtarchivs 2019 eher nebenbei recherchiert habe. Von Forschungen an Medikamenten, die auch diversen Allergikern zu Gute kommen würden, habe ich leider schon lange nichts mehr gehört.

Unsere Planungen sehen jedenfalls zunächst einmal eine Wiederholung des für 2020 geplanten Programms mit der „Jan Palach“-Veranstaltung mit Ingo Cesaro am 5. Mai 2021 im Bildungszentrum vor und im Herbst dann die Filmvorführung „Zwei Brüder“ von Petra Dombrowski. Ob und in welcher Form tatsächlich etwas möglich sein wird, werden wir eher kurzfristig noch sehen.

Unsere obligatorischen Jahreshauptversammlungen für 2020 und 2021 sehe ich im Moment auch irgendwie als Biergarten-Freiluftveranstaltung. Die genaue Terminierung wird deshalb auch eher gegen Sommer sein.

Nachdem mein Rückblick naturgemäß etwas resignativ ausgefallen ist, will ich musikalisch optimistisch enden. Iva Thiel hat es den Mitgliedern bereits übermittelt. Hier noch für alle anderen lässt unsere wunderbare Generalmusikdirektorin Joana Mallwitz das Beethoven-Jahr 2020 ausklingen mit einem „Rundgang durch die 6. Symphonie“: Wer den „Rundgang durch die 7. Symphonie“ aus dem ersten Lockdown im April verpasst hat, kann sich hier

Ich wünsche Euch allen ein schönes und vor allem gesundes neues Jahr 2021 mit vielen fröhlichen Momenten, "dass wir uns hier immer wieder freundschaftlich begegnen können" (Oberbürgermeister Urschlechter am 20.07.1968 zu Brünner Studenten).



Viele Grüße



Neidiger



 
    



 

 

 
 
 
 


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Aktualisiert am 09.01.2021